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DANKE DANKE DANKE!

10.09.2020, 19:35

Ich wusste nur, dass ich mich darauf freue: auf den Gottesdienst, die Segnung, die Predigt über meinen Ordinationsvers (Heb 13,8), die mich, seit ich wusste, dass es der Vers werden würde, immer wieder begleitet hat.

Der Tag begann für mich alleine im Gebet zuhause. Es war eine intensive und sehr schöne Zeit. Danach war mir irgendwie klar: heute passiert was – wobei ich dieses „was“ nicht genau greifen konnte. Gemeinsam mit meinem Vater (einem der beiden „Assistenten“ neben Eckart Link) ging es zur Kirche.

Dort war es trubelig. „Ob ich aufgeregt sei?“ „Ja, schon. Ein bisschen...“ Es wurden letzte Absprachen getroffen mit den Votanten, also mit denjenigen, die ein „Votum“, einen Segensspruch mir zusprechen sollten nach der Ordination durch den Superintendenten. Es war schön befreundete Pfarrer und insbesondere meinen Vikariatsmentor Arndt Menze wiederzusehen.

Nach dem Einzug wurde ich innerlich ruhiger. Ich habe den Gottesdienst, die Liturgie, die Musik und dann die Ordination selbst wirklich genossen.

Als es dann soweit war und der Superintendent Kaus Majoress mit seiner Ansprache begann, merkte ich, wie schön es ist „mal auf der anderen Seite zu sein“ und Gottes Wort und Gottes Zuspruch für eine ganz konkrete Situation zugesprochen zu bekommen.

Die Segenshandlung selbst durch den Superintendenten und anschließend die Votanten war ein sehr besonderes und kostbares und auch „mächtiges“ Erlebnis. „Der Segen Gottes floss“, so würde ich es am ehesten ausdrücken. Gleichzeitig bleibt es schwer zu greifen, schwer in Worte zu fassen. Wie so oft in Momenten, in denen Gott wirkt.

Nach der Ordination dann zu predigen war schön. Es war schön die Gemeinde, sowie meine Familie und Freunde, nun endlich zu sehen und die z.T. sehr persönlichen Erlebnisse, die mich zu meinem Ordinationsvers – Jesus Christus, gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit. (Heb 13,8) – geführt haben, zu teilen.

Die Grußworte nach dem Gottesdienst waren so, wie man sich Grußworte nur wünschen kann: lustig und tiefsinnig, kurz und von Herzen. Ein weiteres Highlight für mich an diesem besonderen Tag.

Ein großes Dankeschön möchte ich auch allen Musikerinnen und Musikern – vor Ort oder im „virtuellen Chor“ – aussprechen, die den Gottesdienst so schön gestaltet haben.

Und natürlich auch den Technikern im Hintergrund ein dickes Danke, die einen super Job gemacht haben und mit der ein oder anderen „Tücke der Technik“ zu kämpfen hatten, wie ich hörte.

Vielen Dank auch an Eckart Link, meinen Papa Martin Pogorzelski und Superintendent Klaus Majoress, sowie die Votanten, die diesen Gottesdienst mit viel Liebe und einem wachen Herz für den Herrn vorbereitet und geleitet haben!

Mein größter Dank gilt unserem Herrn, und das ist keine „fromme Floskel“. Es ist ein Privileg erleben zu dürfen, dass ER auch heute wirkt und nicht nur gestern gewirkt hat. Meine Ordination habe ich als einen solchen Tag erlebt, an dem ER gewirkt hat. ER ist und bleibt derselbe – gestern, heute und in Ewigkeit. Was für ein Geschenk!

Herzlich,

Steffen Pogorzelski (Pfarrer i.P.)

Segnung durch unseren Superintendenten Klaus Majoress.

Schöne Momente!

Jede Menge Geschenke. Danke auch dafür!

Und so viele Gratulanten. Ich habe mich wirklich sehr gefreut!


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