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Anke Heyrock ist gestorben

25.04.2020, 22:45

Mit großer Traurigkeit müssen wir mitteilen, dass unsere Gemeindepädagogin Anke Heyrock von Gott in Seine Ewigkeit gerufen wurde. Am Sonntagnachmittag, 19.4., ist sie im Kreise ihrer Familie friedlich und würdevoll gegangen. Vor gerade einmal neun Wochen ist bei ihr eine schwere Krebserkrankung festgestellt worden. Seitdem haben viele Menschen sie und ihre Familie im Gebet begleitet und gehofft, dass Gott ihr wieder Gesundheit und noch Lebenszeit schenken möge. Er hat es anders entschieden. Noch ganz unfassbar ist, dass sie mit gerade einmal 59 Jahren nicht mehr bei uns ist. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt ihrem Mann, ihren Kindern, ihren Eltern und Geschwistern und allen, die sie liebgehabt haben.

Anke war seit über 31 Jahren in unserer Gemeinde als Gemeindepädagogin angestellt. Sie war an der Seite von Margitta Hahn, mit der sie fast die gesamte Zeit zusammengearbeitet hat, eines der freundlichen und einladenden Gesichter unserer Kirchengemeinde. Viele Menschen kennen die Kreuzkirche nur mit Anke Heyrock. Als Gemeindekind ist sie sehr von Schwester Annegrete Hintz und Pfarrer Ingfried Woyke geprägt worden, die selber vor wenigen Wochen verstarben. Durch diese beiden ist sie in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unserer Gemeinde hineingewachsen. Sie hat viele Generationen von Kindern im Kindergottesdienst, in den Mädchenjungscharen und im Mädchenkreis geprägt und ihnen den Glauben an Jesus Christus nahegebracht. Herauszuheben sind sicherlich die wöchentliche Begleitung und Vorbereitung des Kindergottesdienstteams und die liebevoll und aufwendig gestalteten Kindergottesdienste. Anke war immer dabei. Die Kreuzkirche ist in Lüdenscheid die einzige Gemeinde gewesen, die noch einen sonntäglichen gut besuchten Kindergottesdienst anbieten konnte. Das war ihr und ihrem Team zuzurechnen. Über drei Jahrzehnte fanden Kinderfreizeiten in den Sommerferien statt, die letzten 20 Jahre in Wendtorf an der Ostsee im Ferienhof Lamp. Die jährlichen Krippenspielaufführungen zu Weihnachten mit oft 60-70 Mitwirkenden waren legendär. Viele Kinder haben durch die regelmäßig stattfindenden Kinderbibelwochen mit bis zu 200 Kindern einen Bezug zum Glauben und zur Gemeinde bekommen. In all den Jahren war sie auch ein fester und verlässlicher Bestandteil des Hauptamtlichenteams der Kreuzkirche. An vielen Stellen unserer Gemeinde hat Anke sich engagiert und ihr ganzes Wesen und ihre ganze Liebe mit eingebracht.

Anke hatte ein großes Herz. Sie ist vielen Kindern treu und mit Liebe nachgegangen, hat um sie gerungen. Dabei hat sie auch einen Blick gehabt für die am Rande. Deshalb engagierte sie sich auch im Montagskaffee für sozial schwache Familien. Mit großer Kreativität hat sie unser Gemeindeleben mitgeprägt.

An ihrem Todestag hieß es im Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine aus Lukas 12.32:

„Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.“

Anke sieht das Reich ihres Vaters im Himmel schon jetzt. Sie sieht schon, was wir nur glauben können. Sie darf nun dem in seine liebevollen Augen schauen, an den sie geglaubt und den sie so vielen groß gemacht hat: Jesus. Das ist unsere Hoffnung und unser Trost. Für ihre Familie lasst uns um diesen himmlischen Trost und um Seine Kraft bitten in dieser schweren Zeit.

Für das Presbyterium

Eckart Link

Aktuell: Die Trauerfeier findet im engsten Kreis statt. Sobald es die Corona-Krise zulässt, wird es ein großes Erinnerungsfest zu Ehren von Anke geben.

 


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