Die hier eingestellten Predigten dienen nur dem privaten Gebrauch und sind nicht für die Vervielfältigung gedacht. Sollten Sie Interesse an den Predigttexten haben, wenden Sie sich bitte am unser Gemeindebüro. Vielen Dank für Ihr Verständnis. 

Predigten zum Nachlesen:

16.11.2017, 06:36

Predigt zu Apostelgeschichte 16, 9-15 von Hans-Georg Ahl

Die Geschichte – offen für Gottes Reden Eben weil Paulus und seine Gefährten in Gottes Auftrag unterwegs sind, können sie mit dieser Situation umgehen: Sabbat ist Werktag, keine Synagoge, keine Männer (das sage ich nicht nur deshalb so, weil es einfach besser klingt als „nur Frauen“, sondern für einen gültigen jüdischen Gottesdienst ist die Gegenwart von 10 Männern unabdingbar). Weil sie wissen, dass Gott etwas vor hat, haben sie die Zeit und nehmen sie sich die Zeit, setzen sich, halten eben keine Predigt sondern reden und hören zu – es entsteht eine sehr kommunikative Atmosphäre... An dieser Stelle müssen wir uns mit der Person der Lydia etwas genauer beschäftigen, uns also aus dem, was hier über sie gesagt wird, ein Profil ihrer Person erarbeiten. -       sie war gottesfürchtig – ein Wort mit dem bezeichnet wird, dass ein Mensch aus heidnischem Hintergrund sich dem jüdischen Glauben angeschlossen hatte. Wobei hier zunächst völlig offen bleibt, wie es in ihrem Leben dazu gekommen war... -       sie war eine Unternehmerin, also ein Mensch, der es zumal als Frau geschafft hatte, sich etwas aufzubauen. Sie stammte aus der Hochburg der Purpurfärberei und verkaufte das Endprodukt. Sie war also Arbeitgeberin, Chefin und zugleich gottesfürchtig – toll! -       Sie war selber „fremd“, also keine eingeborene Griechin, sondern zugereist, wusste, wie es ist, wenn man keinen Menschen kennt und sich in einer fremden Kultur zu Recht finden muss. -       Und genau vielleicht deshalb war sie eine gute Zuhörerin. Eben weil sie sich als Geschäftsfrau im fremden Land zurechtfinden musste. Dies alles ist schon ziemlich gut, aber das entscheidende fehlt noch und dem wollen wir uns jetzt zuwenden. Wie kommt es nun, dass sie Christ wird? Und das ist eine wunderbare Mischung aus dem, was Gott tut, und dem was sie selbst tut. Fangen wir mit dem an, was Gott tut. „Der tat der Herr das Herz auf“ -  das ist etwas, was keiner von uns bei sich selber oder jemand anderem kann. Wir können eine offene Atmosphäre schaffen, wir können auf Ereignisse im Leben von Menschen achten, die sie öffnen, aber das Herz auftun können wir bei niemandem...Und das ist auch gut so! Allerdings sollten wir davon ausgehen, dass Gott das bei vielen, ja bei jedem tun will... Was sie selbst tut ist dann zunächst das ganz genaue Zuhören, das griechische Wort stammt aus der Seemannssprache und bezeichnet das genaue Beachten der Wolken und des Windes...Und dann natürlich ist auch die Taufe dann etwas was sie tut, bzw. eben nicht selber tut sondern an sich geschehen lässt. Das, was einem bei einem Willow-Creek-Kongreß am tiefsten berührt und das Wasser in die Augen treibt sind die Taufvideos... Und sie nimmt Paulus und die anderen bei sich auf und so entsteht die Hausgemeinde in Philippi....     Weiterlesen …


04.11.2017, 07:08

Predigt zu Matthäus 10, 32-37 von Susanne Wippermann

Friedefürst. Wunderbarer Ratgeber. Groß ist seine Herrschaft, und der Friede wird kein Ende haben. – Aus der Bibel haben wir das gerade gehört über Jesus. Er schafft Frieden zwischen Gott und den Menschen. Er bringt tiefen Frieden in jedes Herz, das für ihn offen ist. In der Bergpredigt wünscht er, dass wir Frieden weitergeben: Glückselig sind die, die Frieden stiften. Der Text, den ich jetzt lese, der steht auch in der Bibel: im Evangelium des Matthäus im 10. Kapitel, Verse 34-39. Da sagt Jesus: »Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Ich bin gekommen, um ›den Sohn mit seinem Vater zu entzweien, die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; die eigenen Angehörigen werden zu Feinden‹. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein. Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein. Wer sein Leben erhalten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.« Was ist das denn jetzt? Der Fürst des Friedens bringt das Schwert? Wir sollen Frieden stiften und Jesus bringt Streit? Haben wir das richtig gehört? Kann das denn sein? Weiterlesen …


16.09.2017, 13:04

Predigt zu Lukas 16, 31ff von Hans-Georg Ahl

Wer hier das Gutes empfängt kann es nicht dort von Gott erwarten So, und jetzt komme ich zu dem für die Dogmatiker schwierigsten Teil des Gleichnisses. Und ich sage sofort: In den Gleichnissen geht es nicht um die reine Lehre sondern meist um einen Punkt, den wir kapieren sollen. Problem Nr. 1:vom Glauben ist hier keine Rede. Es scheint so, als sei der Reiche nur wegen seines Reichtums in der Hölle und der Lazarus nur wegen seiner Armut im Himmel. Natürlich können wir das mit dem Glauben unterstellen, aber gesagt wird es nicht. Da die meisten von uns eindeutig auf der „reichen Seite“ zu finden sind, beschäftigen wir uns also mit dem. Wir können also nur eine Art Indizienbeweis führen: - er gab viel Geld für Nahrung und Kleidung aus - er lebte alle Tage gedankenlos in den Tag hinein -er beachtet den armen Lazarus vor seiner Tür überhaupt nicht Dass er mit Abraham per du war hat nichts zu sagen, er hat ihn vermutlich erst in der Hölle kennengelernt. Und auf einmal merken wir: der Indizienbeweis wird gegen uns selbst geführt, Jesus sagt: ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Wer weiß: vielleicht hat der Reiche sogar seinen Zehnten gegeben. Und den Lazarus nicht wahrgenommen. Seine 5 Brüder sind jetzt wir!  Weiterlesen …


10.09.2017, 05:47

Predigt zu Markus 3, 31-15 von Hans-Georg Ahl

Diesen letzten und entscheidenden Satz Jesu hätten die Frommen zur Zeit Jesu und die Frommen aller Zeit, auch wahrscheinlich wir, sofort unterschrieben. Nun kenne ich meine Bibel gut genug und sie hoffentlich auch, um sofort zu wissen, dass das eben nicht funktioniert, dass wir den Willen Gottes tun. Denken sie nur an den jungen Mann, der die Gebote von Jugend an gehalten hatte, aber dann traurig von dannen zog als Jesus ihm sagte: verkaufe alles was du hast und folge mit nach. Es gibt wirklich nur einen Weg, dass wir Menschen werden, die seinen Willen tun: ihn selbst und sein Wort annehmen. Und as ist genau das Gleichnis, das Jesus im Anschluss an diese Begebenheit erzählt: wie der Same des Wortes Gottes gestreut wird, was verhindert, dass er aufgeht und wächst und wie wunderbar es ist, wenn er auf fruchtbaren Boden fällt. „Mache mich zum guten Lande, wenn dein Samkorn auf mich fällt.“ Weiterlesen …


11.08.2017, 06:59

Predigt zu Matthäus 7, 24-27 von Hans-Georg Ahl

Jesus erzählt dieses Gleichnis, das für sich spricht und das jeder von uns nachvollziehen kann, am Ende der Bergpredigt. Wer letzten Sonntag da war, erinnert sich vielleicht noch daran: aus eigener Kraft kann das keiner, so leben, wie es Jesus in der Bergpredigt beschreibt.                 - bedenken, dass auch Worte schon tödlich sein können                 - bedenken, dass Ehebruch schon mit dem falschen Blick beginnt                 -die linke Wange hinhalten, wenn ich eine Backpfeife auf die rechte kriege                 - statt den Splitter im Auge meines Nachbarn zu sehen, meinen eigenen Balken wahrnehmen                 - mich um meinen täglichen Bedarf nicht zu sorgen Wie gesagt: aus eigener Kraft nicht. Aber von einem anderen Berg her, wo Jesus nicht seine Wort sprechen ließ sondern sein Leben her gab, vom Berg Golgatha her, wird es möglich so zu leben. Denn dort stirbt mit Jesus mein alter Mensch und wird mit ihm begraben, wie Paulus es später ausdrückt. Und deshalb möchte ich heute Morgen mit ihnen von diesem Grundgedanken aus dieses Gleichnis mit ihnen gemeinsam bedenken. Denn Jesus möchte ja sagen: die Wahl des Grundstücks ist für dein Lebensgebäude entscheidend. Und das entscheidende Kriterium für den felsigen Grund ist das Hören und Tun der Worte Jesu. Weiterlesen …


06.08.2017, 05:11

Predigt zu Jesaja 2, 1-5 von Hans-Georg Ahl

Gottes Macht ist sein Wort Was geschieht aber dann, wenn Menschen die Kurve kriegen und sich auf den Weg zum Berg des Herrn machen. Zunächst werden sie überrascht sein, wie leicht der Herr, der Vater, ihnen die letzten Meter macht. Und dann ist erst mal „Großreinemachen“ mit einem Vollbad und dann das Festmahl dran. Aber dann beginnt genau das was Jesaja so ausdrückt: er lehrt uns seine Wege und hilft auf seinen Steigen zu wandeln. Und deshalb ist das wertvollste, was der Verlorene Sohn nun hat, der Draht zum Vater, dass er mehr und mehr versteht, was der möchte. Genau das geschieht, wenn wir uns als Gemeinde um sein Wort versammeln, hier im Gottesdienst und an vielen anderen Stellen. Ich gebe zu: das Wort scheint mir nicht allzuviel zu sein. Aber genau da sollten wir uns an Jesus erinnern: -          Wer von euch ohne Schuld ist… -          Gehe hin und tue desgleichen! - Reformationsjahr - Kirchenkampf Weiterlesen …


30.07.2017, 05:29

Predigt zu Johannes 6, 30-35 von Hans-Georg Ahl

Das Brot vom Himmel füllt nicht nur unseren Magen Und deshalb muss Jesus sehr viel Zeit und Mühe darauf verwenden, den Menschen damals und uns heute zu erklären, wovon wir Menschen wirklich satt werden, was unseren Lebenshunger und-durst wirklich stillt. Bevor ich mich diesem Thema zuwende, möchte ich noch einmal ausdrücklich sagen: ich möchte nicht, dass wir damit an den realen Hunger der Menschen in dieser Welt einfache einen Haken machen. Bonhoeffer hat seinen Vikaren im Predigerseminar der bekennenden Kirche gesagt:“ Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen“ und wir können ja nachher beim 3. Punkt über Abwandlungen dieses Satzes nachdenken. Also: was stillt unseren Lebenshunger und –durst wirklich? Bei der Beantwortung dieser Frage sollen uns wieder Geschichten aus der Bibel auf die richtige Spur bringen - Gott zu Besuch bei Abraham - Beim Essen gibt sich Josef seinen Brüdern zu erkennen Beide Geschichten weisen für mich in die Richtung, dass Essen eben viel mehr als Nahrungsaufnahme ist, dass es die in intensivste Form menschlicher Gemeinschaft ist. Menschen, mit denen ich zusammen esse und trinke, öffne ich mein Leben. Sie kommen mir nahe und ich lasse sie mir nahe kommen. Sie dürfen dann mit mir auch über Dinge reden, die ich sonst unter dem Deckel halte. Wenn man über Leitbilder für die Gemeinde nachdenkt, kommt man an Geschichten, wo es um Essen und trinken geht, gar nicht vorbei: - der verlorene Sohn - das große Abendmahl - das Zusammenleben der ersten Gemeinde Und nun müssen wir uns natürlich der entscheidenden Frage zuwenden, was Jesus denn nun meint, wenn er sagt: ich bin das Brot des Lebens. Weiterlesen …


16.07.2017, 10:00

Predigt zu Johannes 1 von Susanne Wippermann

Einfach mal weg für ein paar Tage, etwas Abenteuerluft schnuppern. Ganz spontan fahren wir los. So spontan, dass wir ohne genaue Karten unterwegs sind und ohne Wörterbuch. In Belgien spricht man französisch ...was Thomas und ich nicht können. Die Gegend ist wunderschön, traumhaft, ländlich – so „ländlich“, dass Unterkünfte rar sind. Nach mehreren Fehlversuchen kommen wir in ein Dorf. Mit dem Mut der Verzweiflung sind wir bereit zu fragen. Wir sehen eine Frau im Vorgarten arbeiten. Sie sieht freundlich aus, ich vertraue ihr gleich. Ich grüße und stammel ein paar französischen Vokabeln, rede mit Händen und Füßen. Sie versteht mich. Sie antwortet mir sehr freundlich und sehr ausführlich - aber halt eben auf französisch... Mir tut es so leid: Aber ich verstehe rein gar nichts. Ich muss ziemlich dumm aus der Wäsche gucken. Sie hält inne, legt ihre Harke beiseite, wischt sich die Hände ab, geht los und winkt uns hinterher. So laufen wir durchs Dorf: Sie und ich nebeneinander und Thomas im Auto langsam hinterher. Sie führt uns zu einer Pension, die schönste, die wir in diesen Tagen haben. - Diese Begegnung ist mir kostbar geblieben. Das war herzlich. Sprechen funktionierte nicht, und doch haben wir uns verstanden. Es ging mit einem: Komm und sieh.   Weiterlesen …


03.06.2017, 06:32

Predigt zu 1. Mose 11 von Hans-Georg Ahl

Das Eingreifen Gottes im 2. Teil läßt einen klaren Aufbau erkennen: Gott sieht, erwägt, entschließt sich, greift ein – und das hat Auswirkungen Nun steigt also Gott herab – merken sie wie ironisch und witzig das formuliert ist. Die Menschen in ihrem Aberwitz wollen sich also einen Namen machen, ein Bauwerk schaffen, das unübersehbar ist, ja, dass sogar ihre Einheit gewährleisten soll, und dann muß Gott vom Himmel herabkommen, um sich dieses großartige Bauwerk näher anzusehen. Nachdem Gott sich also dieses Bauwerk und ja mehr noch die dahinter stehenden Absichten der Menschen angesehen hat, nimmt uns der Text mit in die Überlegungen Gottes ein, die ja weniger einen strafenden als einen verhütenden Charakter haben.                 Þ Wieder steht hier ganz humorvoll eine Wiederholung des menschlichen „Wohlan“! Zwei konkrete Auswirkungen des Eingreifens Gottes werden nun beschrieben:                 Þ die Sprachverwirrung und die Zerstreuung Und damit sind wir bei Pfingsten: Der Bezug zur Sprachverwirrung ist klar. Ein wesentlicher Teil des Pfingstwunders besteht darin, dass die Sprachbarrieren überwunden werden, und damit natürlich auch kulturelle, rassische und Klassengrenzen. Es gehört mit zum Wunder der Gemeinde, dass hier auf einmal Leute aufeinander hören und sich verstehen, die sonst nur aneinander vorbeireden. Das gilt für jung und alt, für Männer und Frauen, usw. Und es gehört mit zu den beglückendsten Erfahrungen, die man machen kann, was z.B. die Gruppe aus unserer Gemeinde im vergangenen Jahr in Heidenheim beim Kinderwerk Lima erlebt hat                 Þ dass man in einem Gottesdienst ist, wo man so gut wie kein Wort versteht und doch alles mitbekommt und vor allem Jesus Christus begegnet!                 Þ Pastor Angel und sein Schweizer Übersetzer Und die Sache mit der Zerstreuung steht, glaube ich, nicht zufällig am Ende der biblischen Urgeschichte, denn die biblische Geschichte, die dann im nächsten Kapitel mit Abram beginnt, ist eine Geschichte der Sammlung Gottes -          der ein in die ägyptische Sklaverei verschlagenes Volk sammelt und befreit -          der ihnen ein Land schenkt, wo sie sich bei ihm versammeln können -          der sie aus der babylonischen Gefangenschaft wieder in ihrer Heimat versammelt -          und schließlich bekommt ja unsere Generation die letzte und endgültige Sammlung seines Volks im eigenen Staat Israel mit! Ja, und Pfingsten ist ja doch letztlich dann auch das Fest, wo wir daran denken, daß sich erstmals die Gemeinde aus allen Völkern versammelt, und diese Versammlung ist wichtiger, für jeden der dazugehört, als jede andere Versammlung oder Zugehörigkeit.                 Þ Aus welcher Zerstreuung hat er Sie heute Morgen hierher gebracht?    Und diese von ihm aus aller Zerstreuung versammelte Gemeinde versammelt sich in seinem Namen. Sie wissen genau, dass ihr eigentlicher Name ihr Taufname ist! Weiterlesen …


03.06.2017, 06:31

Predigt zu Johannes 16, 5-15

Wenn wir bei dem Beispiel der Dampfmaschine bleiben, kommt alles  darauf an, dass wir an die Kraftquelle angekoppelt sind. Und angekoppelt sind wir ganz genau in dem Moment, wo wir uns für Gott öffnen und ihn fragen, was wir tun sollen. Und das ist doch die Hauptaussage unsaeres Predigttextes, dass wir auf das hören sollen, was er uns verkündet. Die Kopplung ist das Wort Gottes und somit steht fest, dass es ohne die Beschäftigung mit Gottes Wort kein Christsein gibt. Seine Worte werden mein Lebenselixier. Ich möchte Sie bitten, sich für sich selber zu überlegen, wo und wie sie Gottes Wort am besten anspricht, ob in der persönlichen Bibellese morgens, ob in Gemeinschaft im Hauskreis oder im Bibelabend, ob in gesungener Form mit alten und neuen Anbetungsliedern oder einer Bachkantate, oder im Gottesdienst durch die Predigt oder das eine oder andere Lied, das gesungen worden ist. Pflegen und schmieren sie diese Koppelstange, um im Bild der Dampfmaschine zu bleiben. Denn das ist unser Beitrag. Der Dampf kommt von Gott, die Kraftquelle ist da, das Entscheidende hat Gott getan. Das, was wir tun können, ist es eben, die Verbindung zu suchen und zu pflegen. Und das zweite wichtige ist, dass wir diese Kraft nicht wie in einem Kreisel sinnlos verpuffen lassen. Schön anzuschauen, aber er dreht sich nur um sich selbst, wie vielleicht auch manches bei uns in der Gemeinde. Mit einer Dampfmaschine kann man wunderbar spielen. Mein  Vetter Christoph hatte eine zu Weihnachten geschenkt bekommen und mit seinem Stabilbaukasten einen dampfgetriebenen Kran gebaut. Toll. Aber die entscheidende Frage ist doch Spielzeug oder Lokomotive. Und wenn der heilige Geist die Lokomotive unseres Lebens ist, wird die Kraft Gottes uns zu den Menschen bewegen, die unsere Hilfe nötig haben. Denn Jesus sagt: was ihr einem dieser meiner Brüder und Schwestern getan habt, habt ihr mir getan. Und es sind sehr handfeste Sachen: Essen und trinken, Kleidung, Zeit, Besuche usw. Weiterlesen …